Zukunft durch Bildung

Ausbildung fördern, Perspektiven schaffen, Fluchtursachen bekämpfen

Schulgeld

Die Schulgebühr im "Sella Vocational Center" von Kamakwie beträgt pro Berufsschüler 45 Euro für die gesamte 3-jährige Ausbildung. Das klingt für europäische Verhältnisse unglaublich gering, stellt viele Familien in Sierra Leone jedoch vor unglaubliche Herausforderungen. Die Folge: vielen Jugendlichen droht das Schicksal ihrer Eltern, ein Leben am Existenzminimum - alternativ die Flucht nach Europa. Ermöglichen Sie einem jungen Menschen mit Ihrer Spende eine Zukunft im eigenen Land, in Sierra Leone! Selbstverständlich können Sie Ihre Spende in Deutschland beim Finanzamt steuermindernd geltend machen, auf diese Weise haben alle etwas von Ihrer Hilfe.


Mittagessen

Die Berufsschulausbildung im "Sella Vocational Center" (SEVOC) von Kamakwie ist eine riesige Chance für die Jugendlichen, dennoch bricht etwa die Hälfte von ihnen die Ausbildung ab. Der Grund lautet Hunger ... Wenn sie morgens ihr Haus oder ihre Hütte verlassen, steht noch kein Essen auf dem Feuer, es folgt für viele ein kilometerlanger Fußweg, aber für ein Schulbrot fehlt den Familien oftmals das Geld. Der Magen knurrt also schon vor dem Unterricht, doch der Tag ist noch lang, der Rückweg auch. Die Lösung: Wir verhelfen den Jugendlichen für 25 Cent pro Tag zu einer Mahlzeit in der Schule, nichts großartiges, aber etwas zu essen. Helfen Sie mit?


Solarstrom

Die Photovoltaik-Module auf dem Dach der Berufsschule sind deutlich erkennbar und ein wahrer Segen für das SEVOC. Der Fluch sind die alten Batterien, die den Sonnenstrom speichern sollen, dazu aber immer weniger in der Lage sind. Ein Austausch ist machbar, aber für die Schule allein nicht bezahlbar. Wir wollen Rektor Saidu Sesay und sein Team unterstützen - durch Kontakte, Ideen und am Ende durch neue Solarspeicher. Kommen Sie aus der Solarbranche? Haben Sie Firmenkontakte? Wissen Sie, wer uns weiterhelfen kann? Es geht nicht immer nur um Spendengelder - Kreativität ist gefragt ...

Mehr über den Bau der Anlage gibt es hier: Ingenieure ohne Grenzen


Austausch

Wer meint, wir Europäer könnten nichts von Afrikanern lernen, war noch nie auf unserem Nachbarkontinent ... natürlich gilt selbiges auch anders herum. Gerade im Bereich Handwerk können wir vom deutschen Verein "Mahmoo" uns sehr gut Austauschprogramme vorstellen: Azubis, Gesellen oder auch Meister aus Deutschland lernen zum Beispiel traditionelles arbeiten ganz ohne elektrischen Strom, und die Kollegen aus Sierra Leone könnten Einblicke in digitales Know-how erhalten. Allein die (ganz) alten und (ganz) neuen Werkzeuge gegenseitig zu entdecken, hätte schon seinen Reiz. Tauschen wir uns aus, auf Augenhöhe – lernen können beide Seiten!